Demographie orientierte Personalentwicklung

Demographieorientierte Personalentwicklung

Der gesellschaftliche Wandel, betrifft insbesondere die Aufgaben der Personalentwickler, die sich seit 1980er Jahren von administrativen Verwaltern hin zu Gestaltern von Organisationskultur entwickelt haben. Damit spielt die Personalentwicklung im Organisationsentwicklungsprozess eine bedeutsame Rolle. Personalentwicklung muss unter dem Aspekt des „demographischen Wandels“ der gesamten Arbeitskräfte-Altersstruktur gerecht werden. Dabei erstrecken sich ihre Verantwortlichkeiten auf vier Zielgruppen:

  • die älteren Arbeitskräfte
  • die „mittelalten“ Mitarbeiter, die möglicherweise bereits physisch oder psychisch gesundheitlich belastet sind
  • die jungen Mitarbeiter wie Azubis und Hochschulabsolventen
  • die Bewerber

Eine vertrauensvolle Unternehmenskultur und die gegenseitige Wertschätzung innerhalb der unterschiedlichen Altersgruppen sind für einen gesunden Eintritt der Beschäftigten in das Rentenalter ebenso unverzichtbar, wie für die Rekrutierung und Bindung von Nachwuchskräften. Eine qualitative Personalbedarfsplanung und -gewinnung durch eine moderne Personalentwicklung kann der „Demographie-Falle“ entgegen wirken, indem sie:

  • Engpässe frühzeitig erkennt
  • Mitarbeiter möglichst entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einsetzt
  • Produktivität, Qualität und Unternehmenskultur kontinuierlich adaptiert und optimiert
  • Erfahrungswissen im Unternehmen sichtbar macht und den Wissenstransfer fördert

Damit wird deutlich, der Veränderungsprozess, von „wir sind nicht betroffen“ hin zu einem aktiven Umgang mit der demographischen Entwicklung, ist eine strategische Aufgabe, die eine enge Kooperation und Koordination zwischen der Geschäftsführung, (der Personalentwicklung) und den Führungskräften bis hin zur Integration der Mitarbeiter erfordert.

Wagen Sie den ersten Schritt, z.B. mit einem Strategieworkshop….